[ui!] ist ein fĂŒhrendes Software- und Beratungsunternehmen fĂŒr Lösungen im Bereich „Smart City“. GegrĂŒndet mit der Charta, die EuropĂ€ische Innovationspartnerschaft „Smart Cities and Communities“ eng zu begleiten, betreut [ui!] – the urban instituteÂź mittlerweile viele StĂ€dte aus Deutschland, Europa und Australien bei ihren BemĂŒhungen, innovative Konzepte und Lösungen fĂŒr die Umsetzung ambitionierter Klimaschutzziele einzusetzen. [ui!] – the urban instituteÂź fungiert als Bindeglied zwischen der Erforschung und produktiven Umsetzung innovativer Produkte. Dabei werden neuartige oder disruptive Ideen mittels eines schlanken und marktorientierten F&E-Prozesses zunĂ€chst auf ihre Machbarkeit hin untersucht („Proof-of-Concept“) und bei Erfolg in eine marktfĂ€hige Lösung ĂŒberfĂŒhrt.

 

Die YellowMap AG ist als Softwareunternehmen auf kartenbasierte Geoanwendungen in vielen Bereichen spezialisiert. Im strategischen Fokus stehen Anwendungen, die aus einer Vielzahl von Quellen gesammelte aber ĂŒber rĂ€umliche und zeitliche NĂ€he oder inhaltliche VerknĂŒpfungen in Bezug stehende Daten Erkenntnisse und Mehrwerte fĂŒr viele Institutionen und Nutzer generieren. Die dabei entstehenden Ökosysteme sind dynamische Netzwerkorganisationen aus sehr heterogenen Partnern (Kunden, Anbietern, Dienstleistern, Infrastrukturprovidern, öffentlichen Institutionen), die gemeinsame oder komplementĂ€re Zielsetzungen, wie bspw. das effiziente Nutzen von Infrastrukturen durch Kooperation verfolgen.

 

Der Lehrstuhl fĂŒr Wirtschaftsinformatik und neue Medien der UniversitĂ€t Siegen (WINEME, 3240 Mitarbeiter/Innen)beschĂ€ftigt sich mit der sozio-technischen Gestaltung von IKT-Anwendungen. Im Rahmen dieses Projektvorhabens ist WINEME an der Konzeption von Transport-unterstĂŒtzenden Tools und der methodischen Forschung von Technikentwicklung in Living Labs beteiligt. Dabei liegt der Fokus auf Fragen, wie Nutzer in geeigneter Weise in die Entwicklung integriert werden können, um möglichst nutzerfreundliche IKT gestalten zu können (UX-Design). Besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der realweltlichen Erprobung dieser Gestaltungskonzepte, sowie der BerĂŒcksichtigung Anforderungen spezifischer Nutzergruppen. Zu diesem Zweck kommen verschiedene qualitative Erhebungsmethoden zum Einsatz (Ethnografien, Interviews, Workshops, Tagebuchstudien, etc.). Damit stellt der Lehrstuhl Wirtschaftsinformatik und Neue Medien eine wichtige Schnittstelle zwischen empirischer Anforderungserhebung und technischer Realisierung dar.

 

An der Forschungsstelle Datenschutz der Goethe-UniversitĂ€t Frankfurt a.M. (FSDS) unter der Leitung von Prof. Dr. I. Spiecker gen. Döhmann werden Projekte aus dem Bereich des Datenschutzrechts, des Informationsrechts sowie zu IT-Sicherheit und zur Gestaltung der Informationsgesellschaft durchgefĂŒhrt. Dazu gehören sowohl anwendungsorientierte als auch Forschungsprojekte in Kooperationen. Die FSDS ist ferner Anlaufstelle fĂŒr rechtsvergleichende Vorhaben und ermöglicht in- und auslĂ€ndischen Forschern Gastaufenthalte an der Goethe-UniversitĂ€t Frankfurt a.M.an der eigenen Bibliothek. Nicht zuletzt lĂ€dt die Forschungsstelle zu VortrĂ€gen und öffentlichen Veranstaltungen ein, etwa zu den „Frankfurter GesprĂ€chen zum Informationsrecht“. Dieses gesamte Wissen bringt die FSDS in das Projekt ein, um insbesondere datenschutzkonforme Lösungskonzepte zu ermöglichen.

 

Prof. Dr. Bernhard Kölmel lehrt und forscht am Institut fĂŒr Smart Systems und Services der HS-Pforzheim in den Bereichen Global Process Management, Systems-of-Systems-Engineering, Internet of Things and Services, Disruptive Innovationen und GeschĂ€ftsmodelle. Er koordiniert zahlreiche nationale internationale Forschungs- und Entwicklungsprojekte im Bereich vernetzter Informationssysteme in der Schnittmenge Internet of Services and Things und ist als Gutachter fĂŒr nationale Ministerien und die EuropĂ€ische Kommission bzw. das European Institute of Innovation and Technology im Umfeld zukĂŒnftiger IKT-Systeme tĂ€tig. Prof. Kölmel begleitete als Mitglied des Expertenkreises die Erarbeitung der Digitalen Agenda 2020+ Baden-WĂŒrttemberg (2012-2013) und die Entwicklung der Acatech-Empfehlungen (2011-2013) Future Business Clouds“ im Rahmen der Initiative „Internetbasierte Dienste fĂŒr die Wirtschaft“ der Forschungsunion Wissenschaft-Wirtschaft (BMWi).

 

Die Stadtwerke OsnabrĂŒck AG stellt als 100 % kommunales Unternehmen das öffentliche Verkehrsangebot fĂŒr Stadt und Landkreis OsnabrĂŒck bereit. Zudem erweitert sie ĂŒber Beteiligungen, eigene AktivitĂ€ten und Forschung ihr Portfolio zunehmend ĂŒber den ÖPNV hinaus. Eine eigene Arbeitsgruppe steuert die Entwicklung und Realisierung nachhaltiger Mobilitätskonzepte in Verbindung mit lokalen und ĂŒberregionalen Kooperationspartnern. Dazu gehören Integration von ElektromobilitĂ€t, nachhaltige Verkehrssysteme und Möglichkeiten zur Erweiterung der Wertschöpfungskette. Als ĂŒbergeordnetes Ziel streben die Stadtwerke OsnabrĂŒck nach einer vollstĂ€ndigen Integration regenerativer Erzeugung in die Verkehrssysteme und dadurch 100 % regenerative Energiebereitstellung und Luftreinhaltung.

 

Das 1988 gegrĂŒndete Deutsche Forschungszentrum fĂŒr KĂŒnstliche Intelligenz (DFKI GmbH, www.dfki.de) ist auf dem Gebiet innovativer Softwaretechnologien die fĂŒhrende wirtschaftsnahe Forschungseinrichtung in Deutschland. Der Forschungsbereich Wissensmanagement (Prof. Dengel) entwickelt Technologien zur Verarbeitung von Informationsströmen im Kontext der Anwendungsprozesse, zur semantischen Modellierung der relevanten Wissensinhalte, zur Analyse und Realzeit-Verarbeitung von multimedialen Informationen in hochgradig vernetzten Szenarien und zur Realisierung von Partizipationsplattformen in raumbezogenen Szenarios. Das DFKI bringt in GaNEsHA hoch performante Data-Mining-Algorithmen in exemplarischen Spezial-Auswertungsdiensten wirkt bei der Integration heterogener Datenquellen, der Entwicklung der modularen Plattform und der Gestaltung modularer Anwenderdienste mit.